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Mir säged Danke: Esther Ramp
Gemeinschaft & Engagement

Mir säged Danke: Esther Ramp

Esther Ramp gehört zu den fleis­sigen Helfer:innen in der Markus­kirche im Kir­chen­kreis elf. Was sie dabei glück­lich macht und wofür sie dank­bar ist, erzählt sie uns im Video.
05.03.2024Anja HürlimannKirchenkreis drei
Geschätzte Lesedauer: 3min
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Esther Ramp (67), pensionierte Katechetin und freiwillige Mitarbeiterin.
Esther Ramp (67), pensionierte Katechetin und freiwillige Mitarbeiterin. Anja Hürli­mann

Wenn Esther Ramp (67) von ihrem Engage­ment für die Markus­kirche im Zür­cher Kirchen­kreis elf er­zählt, strahlt ihr Ge­sicht. Im Tätig­sein für andere geht sie voll­ends auf. Gemein­sam mit Freund:innen und ihrem Ehe­mann Kurt organi­siert sie An­lässe für die Ge­meinde. Mit anderen eine Gemein­schaft zu pflegen ist schlicht ihr Lebens­elixier – und das seit fast 35 Jahren.

«Schon als Kind er­lebte ich Kirche als etwas sehr Leben­diges und Span­nendes.» Esther Ramps Augen leuchten, wenn sie auf ihr Leben zurück­blickt. «Ich habe mich immer sehr wohl ge­fühlt, wenn ich an Akti­vitäten in der Kirche teil­genom­men habe.» Dieses Er­leb­nis von Gemein­schaft, von Wärme, gibt die aktive Rent­nerin seit vielen Jahren selbst an Men­schen der Ge­meinde weiter – indem sie da ist, an­packt und aktiv mit­gestal­tet. Ihr sicheres Ge­spür für die Bedürf­nisse der Men­schen aller Alters­gruppen ist dabei ihr Kom­pass.

«Durch meine Arbeit kann ich etwas davon verschenken, was ich habe.»
Esther Ramp

Gestärkt und beseelt vom Miteinander

Mit Freund:innen und ihrem Mann Kurt, der viele Jahr­zehnte Sig­rist und Haus­wart in der Markus­kirche war, organi­siert sie den beliebten Bazar, sie kocht im Früh­lings­lager für Kinder, organi­siert den Kirchen­kaffee nach den Gottes­diensten oder hilft beim Früh­stück «Time-out» am Samstag­morgen. Neben ihrer Frei­willigen­arbeit war die sechs­fache Mutter seit 2005 viele Jahre als Kate­chetin in der Bil­dungs­arbeit der Ge­meinde be­schäftigt. «Der Ort bedeutet Heimat für mich. Hier bin ich für Men­schen da. Es macht mich glück­lich, wenn ich sehe, dass die Men­schen nach einem An­lass zu­frieden heim gehen.» Jeden Tag neue Er­fah­rungen zu machen, sich aus­zu­tauschen und andere Hori­zonte zu er­leben, wie sie sagt, ist eine Kraft­quelle für die Rent­nerin. Es hält sie jung. Ihr Glaube stützt sie dabei. «Er ist für mich etwas all­täg­lich Ge­lebtes und nicht gebun­den an einen Gottes­dienst.» Geben und Nehmen in schönster Form – von Esther Ramp lernen wir, was es heisst, den Glauben authen­tisch zu leben.

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