Kirche Oberengstringen
Geschichte

Mit ihrer markanten Architektur ist die im Jahr 1984 gebaute reformierte Kirche auf dem Dorfplatz Oberengstringen unübersehbar.
Die erste Erwähnung von «Enstelingon» stammt aus dem Jahre 870 und findet sich in einer Urkunde des Adeligen Landeloh, an den unser Dorfteil Lanzrain (Landelohs Rain) noch heute erinnert. Dieses Enstelingon wird aus ein paar Bauernhäusern bestanden haben. Kirchlich gehörte es zur Pfarrei Höngg.
Ein Anstoss zur kirchlichen Selbstständigkeit war die stürmische Entwicklung, die das Dorf Oberengstringen in den letzten Jahrzehnten erlebt hat. Aus einem 800-Seelen-Dorf war ein Vorort der Stadt Zürich mit fast 6000 Einwohner:innen geworden.
Im Jahre 1951 war für die reformierten Gemeindeglieder ein Kirchgemeindehaus gebaut worden, das als Treffpunkt der Gemeinde im Gottesdienst und bei vielerlei Veranstaltungen diente.
Am 1. Januar 1977 trennte sich die Kirchgemeinde Oberengstringen nach über tausendjähriger Verbundenheit von Höngg.
Seit Ende 1984 besass die reformierte Kirchgemeinde Oberengstringen eine eigene Kirche am Dorfplatz, die nun seit der Fusionierung der reformierten Kirchgemeinde Zürich 2019 zum Kirchenkreis zehn gehört.