Mitgliederversammlung Kirchenverein Wollishofen
Das Wichtigste in Kürze:

Im Mittelpunkt steht ein verschwundener Papst. Es soll eine Frau gewesen sein. Unerhört! Marguerite Spycher hat sich auf Spurensuche begeben. Sie entdeckte Unerwartetes und hat darüber ein Buch geschrieben: «Ein Papst zu viel. Wie ich die Päpstin Johanna entdeckte.» In Form eines Lichtbildervortrags präsentiert sie uns Kostproben ihrer Fahndung durch die Jahrhunderte. Diese beginnt in den Jahren nach 800, also im Frühmittelalter.
Zeitzeugen belegen, dass damals ein Papst Johannes im Amt war. Dieser wird jedoch auf keiner Liste aufgeführt. Warum nicht? Und wie gelangte er überhaupt auf den Heiligen Stuhl? Durch Zauberei, mithilfe des Teufels, durch fiese Tricks? Oder wurde er ganz normal gewählt? Manche Autoren schreiben von einem Johannes Anglicus, der Papst wurde, obwohl er eine Frau gewesen sei. Andere tun dies als üble Erfindung ab, mit dem Ziel, die Kirche lächerlich zu machen und ihr zu schaden. Was gilt? Wieso sind manche Chroniken unvollständig? Warum fehlen Seiten in sehr alten Handschriften? Wer hat Biografien geschönt? Und welche Motive stecken dahinter?
Die Autorin legt überzeugend dar, dass es die gebildete Johanna aus Mainz war, eine historische Gestalt, die Papst wurde. Begeben Sie sich mit uns auf eine spannende Reise! Sie sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei.